Ludwig Hatschek, der Erfinder
der Verfahrenstechnik zur Herstellung von Dach- und Wandplatten, beginnt
mit der Erzeugung von Eternit.
Der Zement wird vorerst zugekauft.
1907/08
Bau der Zementfabrik in Gmunden.
Produktionskapazität bis 1920: ca. 40.000 Jahrestonnen,
ab 1920: 65.000 Jahrestonnen
1910
Beginn der Kalksteingewinnung in Ebensee
1914
Hans Hatschek tritt die Nachfolge
seinens Vaters Ludwig Hatschek an.
1930-33
Grundlegende Modernisierung der
Fabriksanlagen durch einen leistungsfähigen Titanbrecher für
den Steinbruch in Ebensee und Errichtung eines Lepolofens: Erhöhung
der Kapazität auf 80.000 Jahrestonnen.
1948
Hans Hatschek beteiligt seinen
Sohn
Dipl.-Ing. ETH Fritz Hatschek am Unternehmen.
1949
Rationalisierung der Steinbrüche
durch Anschaffung von je einem Hochlöffelbagger.
Fertigstellung des 2. Lepolofens.
1952
Der Einbau einer elektrischen Entstaubungsanlage
stellt eine weitere
Verbesserung im Bereich Umweltschutz dar.
1953
Aufstellung einer großen Zementmahlanlage.
1958
Steigerung auf 250.000 Jahrestonnen.
1961/62
Errichtung einer großen Zementmühle
und Aufstellung eines dritten Lepolofens.
Produktionskapazität damit insgesamt: 400.000 jato.
1971/72
Die Errichtung einer modernen Drehrohrofenanlage
sowie einer elektrostatischen
Entstaubungsanlage bringen weitere Vorteile für die Umwelt und
eine Erhöhung der Produktionskapazität.
1981
Errichtung einer Anlage zur thermischen
Verwertung von Altreifen.
1982
1. Umweltschutzpreis des Landes
Oberösterreich
für die thermische Verwertung von Altreifen.
1987/89
Errichtung einer Anlage zur thermischen
Verwertung von brennbaren Flüssigabfällen.
1990
Betriebsbewilligung für die
thermische Entsorgung.
1991
2. Umweltschutzpreis des Landes
Oberösterreich für die thermische Verwertung von brennbaren
Flüssigabfällen.
1996
Die Erschließung eines
neuen Abbaugebietes im Kalksteinbruch in Ebensee - "Pfeiferkogel"
sichert die Gewinnung hochwertigen Kalkstein-Rohstoffs für
"Gmundner Zement".
2000
2 Großsilos erhöhen die
Versandbereitschaft und verbessern die Logistik.
Mit diesen und anderen strukturellen Maßnahmen erhöht sich
die Produktionskapazität auf 600.000 jato.
2001
Fertigstellung "Mühle
9" - Eine Zementmahlanlage mit rund 100 to/h Kapazität und
damit auch eine der modernsten in Österreich - Investitionsvolumen:
11 Mio. Euro.
Damit wird eine Mahlkapazität von ca. 700.000 jato erreicht.
Alle Zemente werden auf die Einhaltung der europäischen Norm
EN 197-1 "geeicht".
2002
Erweiterung der Gleisanlage für
den umweltschonenden Transport auf der "Schiene"
für Rohstoffanlieferungen und Silozement-Versand.
Weitere 2 Zementgroßsilos vebessern die Infrastruktur im Versand.
2003/04
Beginn der thermischen Verwertung
von Kunststoffabfällen – Ein wichtiger Schritt zur Einsparung
von Primärenergien.
01.10.2004
Unser langjähriger Partner die Rohrdorfer Baustoffgruppe übernimmt
nun zur Gänze die Anteile aus der Hatschek-Stiftung an „Gmundner
Zement“. Mit dieser neuerlichen Stärkung im Rücken
ist es „Gmundner Zement“ möglich, den Mittelstand
auch weiterhin optimal zu bedienen.